Lehrstuhlteam


Nadja Bennewitz, M.A.

Regensburger Str. 160
90478 Nürnberg

Offizielle Sprechzeiten

Nach Vereinbarung

Die Sprechstunde findet im WS 19/20 nach vorheriger Anmeldung per Mail: nadja.bennewitz@fau.de, montags um 14.30h statt.


Curriculum Vitae


Nadja Bennewitz studierte Mittlere und Neuere Geschichte und Italoromanische Philologie und ist seit 2007 wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Neben ihrer Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte arbeitet sie als freiberufliche Historikerin im Bereich der Erwachsenenbildung mit den Forschungs- und Vermittlungsschwerpunkten auf historischer Frauen- und Geschlechterforschung.

Projekte & Forschungsschwerpunkte


Fortlaufend

Kooperation mit dem Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck

Studierende des Lehramts für Geschichte begleiten und betreuen Schülerinnen und Schüler auf historischen Exkursionen (Schwerpunkt: NS-Gedenkstätten). In enger Zusammenarbeit mit den Klassen entwickeln sie eigenständige Unterrichts- und innovative Vermittlungsformen für die Schule und an außerschulischen Lernorten und führen Schülerbefragungen über Lernchancen am historischen Ort durch.

Historische Kinder- und Jugendbuchbibliothek

Der Lehrstuhl baut eine (kleine) Bibliothek zu historischer Kinder- und Jugendliteratur sowie zu Sachliteratur für die Verwendung im Geschichtsunterricht und zur Förderung geschichtskultureller Kompetenz auf. Studierende erschließen durch Rezensionen das Potential der Bücher für andere KommilitonInnen und Lehrkräfte.

Verzahnung zwischen universitärer Lehrerbildung und Praktikum

Zur Intensivierung der berufsfeldbezogenen Lehrerbildung wird eine enge Zusammenarbeit mit den Praktikumslehrkräften für das studienbegleitende Praktikum gepflegt (Auftaktveranstaltung, Besuch der Studienbegleitenden Praktika, Erarbeitung von Eckpunkten zur Reflexion von Geschichtsunterricht etc.)

Studentische ModeratorInnen für Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Völkermords an Sinti und Roma

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Verband der Deutschen Sinti und Roma, Landesverband Bayern e.V., organisierenGespräche von ZeitzeugInnen der NS-Gewaltherrschaft aus der Gruppe der Sinti und Roma mit Schülerinnen und Schülern sowie mit Multiplikatorengruppen. 
Die Betreuung der ZeitzeugInnen und die Moderation der Gespräche werden von Studierenden des Lehrstuhls Didaktik der Geschichte der Universität Erlangen-Nürnberg übernommen. Infos für Interessierte sind hier abrufbar.

Gender in Geschichtskultur und -unterricht

2019

Tagung: Arbeitskonflikte und Gender. Aktuelle und historische Perspektiven
In Kooperation mit: Institut für Soziologie (FAU), Institut für Romanistik (FAU), Interdisziplinäres Zentrum für Gender - Differenz - Diversität (FAU), Institut für Politikwissenschaft (Philipps-Universität Marburg), Fachbereich Sozialökonomie (Universität Hamburg)
Ein Tagungsband ist für 2020 geplant.


2018/19

Forschungsprojekt des Stadtarchivs Erlangen „Erlangen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus“: Politische Partizipation von Frauen in der Räterepublik, den Anfängen des Parlamentarismus und der Weimarer Republik (Arbeitstitel)

2018/19

Im Rahmen des Ausstellungsprojekts mit wissenschaftlicher Begleitpublikation zur Weimarer Zeit des Nürnberger Stadtarchivs: Überblickskapitel über die Frauenbewegung in der Weimarer Republik

2014-16

Tagung und Buchpubliaktion: Einig in der Kontroverse? Gender in Geschichtsdidaktik


Veröffentlichungen

Publikationsliste

Monografien

Sigenas "Schwestern" im mittelalterlichen Nürnberg. Frauen in der spätmittelalterlichen Stadt, Nürnberg 2000.

"Meinten sie vielleicht, wir sollten einen Mann nehmen? Davor behüt uns Gott!" Frauen in der Nürnberger Reformationszeit, Nürnberg 1999.

Herausgeberschaft

Gender in Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht. Neue Beiträge zu Theorie und Praxis, Berlin 2016. Hrsg. zus. m. Hannes Burkhardt.

Geschichte der Frauen in Mittelfranken. Alltag, Personen, Orte, Cadolzburg 2003. Hrsg. zus. m. Prof. Dr. Gaby Franger.

"Die Erlangischen Mädchen sind recht schön und artig ..." Ein Erlanger Frauengeschichtsbuch, Cadolzburg 2002. Hrsg. zus. m. Prof. Dr. Gaby Franger.

Am Anfang war Sigena. Ein Nürnberger Frauengeschichtsbuch, Cadolzburg 1999. Hrsg. zus. m. Prof. Dr. Gaby Franger.

Beiträge (Auswahl)

"Bertha Kipfmüller (1861-1948), die Frauenrechtlerin des Frankenlandes", in: DDS. Zeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Bayern, März 2019, S. 13-14.

"Wachrufen zum Kampf für ihre Schwestern gegen Ungerechtigkeiten". Der lange Kampf der Frauen um Gleichberechtigung, in: Bauernfeind, Martina / Metzger, Hans-Dieter (Hg.): Rechte für Menschen – Menschenrechte. Ein Nürnberg-Lesebuch, Nürnberg 2014, S. 106-115.

"Hurra-Patriotinnen" und "ehrlose Pazifistinnen". Frauen im Ersten Weltkrieg, in: efi - Die evangelische Frauenzeitschrift für Bayern, Heft 2, 2014: friedfertig - friedlos.

Freiheit, Keuschheit, Schwesterlichkeit. Wie sich die Äbtissin Caritas Pirckheimer gegen dominante Männer behauptete, in: Orte der Reformation: Nürnberg, Leipzig 2011, S. 68-71.

Zwischen Repression, Resistenz und Migration. Alltag jüdischer Frauen im Nationalsozialismus im Spiegel des Nürnberg-Fürther Gemeindeblattes, in: MEDAON. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 5/2009 (http://medaon.de/archiv-5-2009-artikel.html).

"... es scheint auch ein Besuch in Auschwitz stattgefunden zu haben". Jüdische KZ-Häftlinge bei Siemens-Schuckert in Nürnberg, in: Geschichte Quer. Zeitschrift der bayerischen Geschichtswerkstätten, H. 14, 2009, S. 46-50.

"Die zweideutige Krone eines gelehrten Frauenzimmers." Frauen zwischen Berufstätigkeit und Haushalt an der Schwelle vom 18. ins 19. Jahrhundert, in: Frankenland. Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege 6, 2007, S. 429-441.

Kaiser-Fieber. Paraden, Pannen und Politik. Herrscherbesuche stellten das mittelalterliche Nürnberg auf den Kopf, in: Merian. Nürnberg 9, 2007, S. 64-66.

Zur Geschichte. Historisch ergänzende Texte, in: Stadtgeheimnisse. Nürnberger Sagen neu erzählt, hrsg. u. illustr. von Kurt Neubauer, Nürnberg 2007.

Frauen und Frieden, oder: wie friedfertig waren Frauen im NS?, in: "ich schreibe dir, weil auch ich mir frieden wünsche". Briefe an Anne Frank, hrsg. v. Madeleine Weishaupt, Nürnberg 2005, S. 134-138.

Berta Backof (1911-2001). Ein Leben gegen Krieg und Faschismus, in: Geschichte Quer. Zeitschrift d. bayerischen Geschichtswerkstätten, H. 12, 2004, S. 16-18.

Das Anwesen an der Hirschelgasse mit dem Hirsvogelsaal – Die Geschichte seiner Besitzer vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, in: Der Hirsvogelsaal in Nürnberg. Geschichte und Wiederherstellung, Sonderdruck 113, München 2004, S. 15-29.

Von heimeligen Hausbesitzern und unheimlichen Vaganten. Auf der Suche nach "Heimat" im Mittelalter und Früher Neuzeit, in: Zeitschrift für interkulturelle Frauenalltagsforschung, hrsg. v. Frauen in der Einen Welt, H. 2, 2003, S. 9-17.

Eine Weltenbürgerin: Die Zeitzeugin Rosa D. aus Nürnberg, in: Zeitschrift für interkulturelle Frauenalltagsforschung, hrsg. v. Frauen in der Einen Welt, H. 2, 2003, S. 50-55.

Die Geschichte des ehemaligen Klaraklosters, in: St. Klara. Nürnberg, Kleiner Kunstführer, Nürnberg 2000.

Frauen im Konflikt mit dem Strafrecht im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Nürnberg. Weibliche Kriminalität als schichtenspezifisches Phänomen, in: Jahrbuch f. fränkische Landesforschung, Bd. 59, 1999, S. 129-166.

Handlungsmöglichkeiten und begrenzte Mitwirkung: Die Beteiligung von Frauen an der reformatorischen Bewegung Nürnbergs, in: Zeitschrift f. bayerische Kirchengeschichte, Jg. 68, 1999, S. 21-46.

Auf der Suche nach dem weiblichen Selbstverständnis in der Reformation, in: Frauen der Reformation, hrsg. v. Heidemarie Wüst / Jutta Jahn, Wittenberg 1999, S. 145-166.

Zwischen Eigensinn und Tugend: Reformatorische Mütter aus dem Patriziat und renitente Nonnen, in: Und sie treten aus dem Schatten, München 1999, S. 19-31.
Reformation, in: Nürnberger Kirchenfacetten Spezial, Nürnberg 1999, S. 49-52.

"Der Kaiser kommt!" Um 1520: Ein guter Gast ist niemals Last!?, in: Nürnberg heute. Sonderheft 950 Jahre Nürnberg, 1999, S. 35-38.

Radiosendungen/Podcast

Die Höhlendrucker. Ein Feature von Nadja Bennewitz und Michael Liebler auf RADIO Z in der Sendereihe „Zwischenfälle. Hörgeschichte auf Radio Z“.
http://zwischenfaelle.radio-z.net/

Verfolgte SchriftstellerInnen und die Bücherverbrennung von 1933. Autorinnen verbrannter und verfemter Bücher
Ein Hörbuchfeature von Nadja Bennewitz auf RADIO Z, 2. Oktober 2013. http://www.radio-z.net/de/programmkalender/gesellschaft-beitraege/kulturbeitraege/topic/155699-verfolgte-schriftstellerinnen.html

„Wann der Hoechste selbst die Feder kommt zu treiben / wer kann sie halten still?" Catharina Regina von Greiffenberg (1633-1694), eine österreichische Barockdichterin in Nürnberg. Ein Radiobeitrag von Nadja Bennewitz zur Bayerisch-Oberösterreichischen Landesausstellung 2012 im Rahmen der
Sendung "Die Nürnberger sind im Herzen teutsch-österreichisch denkend" von Andreas Höfig auf Bayern 2.

Laufen wie am Schnürchen (einer Perlenkette aus Muranoglas). Kult und Magie – die Bergkette der mystischen Sybilla in den italienischen Marken. Zwei podcast-Sendungen von Nadja Bennewitz im Rahmen von "wir lassen lesen" des "Verband Deutscher Schriftsteller" 2010. http://www2.kubiss.de/podcast/bio/2010/bennewitz.php

Info-CD-ROM

"Ausreißen hätte man nicht gekonnt." Mädchen und Frauen im Nationalsozialismus: Alltag und Verfolgung. Eine multimediale Präsentation von Forum FrauenGeschichte (=Schriftenreihe Forum FrauenGeschichte 4), Nürnberg 2005, 2. Auflage 2006.

„Wenn Mokkatassen sprechen“. Mit Mausklick gegen Antisemitismus und Ausgrenzung. Multimedia CD-ROM und pädagogische Handreichung, Nürnberg 2010.

Hörbücher

"Kloß mit Aubergine". Interkulturelles Frauenleben, Hörbuch auf CD (=Schriftenreihe Forum
FrauenGeschichte 2), Nürnberg 2004.

Alltag, Verfolgung und Widerstand. Nürnbergerinnen im Nationalsozialismus, Hörbuch auf CD (=Schriftenreihe Forum FrauenGeschichte 3), Nürnberg 2004.

"Kinder, Küche, Kantine?" Arbeiterinnen in der Industrialisierung, Hörbuch auf CD (=Schriftenreihe Forum FrauenGeschichte 1), Nürnberg 2003.

Sigenas mittelalterliche Schwestern. Von Arbeit Flöhen Ehebruch. Ein historischmusikalisches Hörspiel, Nürnberg 2000.

Nürnbergs Lieder-liche Weyber. Auf den Spuren von auffälligen und straffälligen Frauen in Mittelalter und Früher Neuzeit. Ein historisch-musikalisches Hörspiel, Nürnberg 1998.

Rezensionen

Kuhn, Bärbel; Windus, Astrid: Geschlechterkonstruktionen. Gender im Geschichtsunterricht (=HISTORICA ET DIDACTICA. Fortbildung Geschichte, Bd. 9), St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag 2017, in: Sehepunkte - Rezensionsjournal für Geschichtswissenschaften 18 (2018), Nr. 10, abrufbar unter: http://www.sehepunkte.de/2018/10/31079.html

Die Pegnitz-Schäferinnen. Eine Anthologie. Zsgest. und mit einer Einl. vers. von Ralf Schuster, Vorwort von Hartmut Laufhütte, Paussau 2009, in: Mitteilungen für die Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN) 99 / 2012, S. 375-377.

Conrad, Anne (Hg.): "In Christo ist weder man noch weyb". Frauen in der Zeit der Reformation und der katholischen Reform, Münster 1999, in: Zeitschrift f. bayerische Kirchengeschichte 69, 2000, S. 260-264.

Leicht, Irene: Marguerite Porete - eine fromme Intellektuelle und die Inquisition (Freiburger Theologische Studien 163), Freiburg/Basel/Wien 1999, in: Zeitschrift f. bayerische Kirchengeschichte 69, 2000, S. 244-246.

Tagungsberichte

„gendered voices“ – Neue Perspektiven auf digitale Zeitzeug_innen-Archive. Tagungsbericht von Nadja Bennewitz auf H-SOZ-KULT, Portal für Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften. http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5907

Tagungsbände

Wirkungsmacht und Deutungsmuster. Frauenbilder in Religion, Kirche und Nationalsozialismus. Dokumentation der 17. Jahrestagung von Miss Marples Schwestern in Nürnberg 30.06.-03.07.2006, redigiert von Nadja Bennewitz, Ansbach / Nürnberg 2006.

Religion und Lebenswirklichkeit. Tagung von Frauen & Geschichte Bayern, veröff. in: Zeitschrift für interkulturelle Frauenalltagsforschung, hrsg. v. Frauen in der Einen Welt, H. 2, 2002, redigiert von Johanna R. Regnath und Nadja Bennewitz.

Vorträge (Auswahl) 

„Ein Weib, ein Wort!“ Reden berühmter Frauen in historischen Umbruchszeiten, Bezirksfrauenkonferenz DGB Bayern, Bamberg, 19.05.2017

„Die Alte Frauenbewegung in Nürnberg – bürgerliche und proletarische Kämpfe im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert“ im Rahmen der Ausstellungsreihe des Stadtarchivs über engagierte Nürnberger Frauen, Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg, 07.02.2017

Laut, stark, erfolgreich!? Politik und Frauenbewegung im 20. Jahrhundert anlässlich des 10-jährige Bestehens des "NetzwerkSekretariat", Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 24.11.2016

„Die zweideutige Krone eines gelehrten Frauenzimmers“ Frauen zwischen Beruf und mütterlicher Berufung in Erlangens Geschichte (18. und 19. Jahrhundert) anlässlich Der Abschluss-Auftak-Veranstaltung ARIADNEphil – Mentoring Programm der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 14.09.2016

Tagungsleitung und -moderation: Gender in Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht – einig in der Kontroverse? 14.-15.11.2014, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mitgliedschaften

  • Konferenz für Geschichtsdidaktik, Verband der Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker Deutschlands
  • Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg e.V.
  • Geschichte für Alle e.V.

Lehrveranstaltungen

  • Aufbaumodul: Seminar: Zentrale / Ausgewählte Fragestellungen (neue FPO): Geschichte lernen vor Ort (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Sich der Geschichte in Form von Begehungen historischer Stätten anzunähern, ist eine reizvolle Alternative zum Schulunterricht. Wie vermittle ich anschaulich historisches Wissen beim „Lernen vor Ort"? Wie erschließe ich historische Überreste für eine angemessene und kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit? Welche Vermittlungsformen sind möglich bei Stadterkundungen? Welche Orte eignen sich für konkretes historisches Lernen und wie stelle ich den Bezug zum Lebensumfeld der SchülerInnen her? Bei diesem Seminar werden verschiedene theoretische Zugänge erarbeitet und Methoden erprobt. Im Vordergrund stehen die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte der Reichsstadt Nürnberg und deren Verortung im Stadtbild. Achtung! Viele Seminarsitzungen werden vor Ort in der Altstadt stattfinden!
    • 11:30 - 13:00 Uhr, Seminarraum (30), Regensburger Straße 160, 90478 Nürnberg, Raum U1.030
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.
  • Aufbaumodul: Geschichte unterrichten (alte FPO) und als Hauptseminar im Aufbau- und Vertiefungsmodul (neue FPO): "Täterort - Opferort: Der Umgang mit NS-Geschichte in Deutschland. Lehramtsstudierende erkunden mit SchülerInnen historische Stätten" (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Der Lehrstuhl Didaktik der Geschichte führt im SoSe 2020 an vier Tagen (12.-15.06.) historische Exkursionen in Kooperation mit dem Paul-Pfinzing-Gymnasium durch. Die Tagesfahrten werden von den Studierenden des Seminars vorbereitet und mit SchülerInnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe durchgeführt. Seminar und Exkursionen behandeln den Umgang mit der NS-Vergangenheit in Deutschland an ausgewählten Lernorten, Gedenkstätten und ehemaligen Täterorten. Vorgesehen sind: -KZ-Gedenkstätte Dachau oder Flossenbürg (Schwerpunkt: Verfolgung/Opfer) -Nürnberg: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mit Geländebegehung (Propaganda/Volksgemeinschaft) -Erfurt: Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz (Täter) -Nachbearbeitung/Vertiefung/Reflexion (nach inhaltlichen Neigungsgruppen aufgeteilt). Die Studierenden werden die SchülerInnen sowohl im Unterricht auf die Exkursionen vorbereiten als auch Teile der Exkursionen selbst gestalten. Die Universität Erlangen-Nürnberg übernimmt einen Teil der anfallenden Exkursionskosten. Zum zeitlichen Ausgleich werden einige Sitzungen während des Semesters entfallen.
      • 11:30 - 13:00 Uhr, Seminarraum (30), Regensburger Straße 160, 90478 Nürnberg, Raum U1.030
      • 12:00 - 14:00 Uhr,
      • 12.06.2020, 8:00 - 13:00 Uhr, Seminarraum (50), Regensburger Straße 160, 90478 Nürnberg, Raum 01.010

      Die historischen Exkursionen findet vom Fr, 12.06. – Mo, 15.06.2020 statt.
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.
  • Basismodul Konkretion (alte FPO) / Konkretion Geschichtskultur (neue FPO): Geschichte in Medien für Kinder (nur für die Grundschule) (Wintersemester 2020/2021)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Historische Kinderromane, Hörbücher, TV-dokumentationen oder PC-Spiele – der Geschichtsboom feiert auch in der Kinderspielecke Konjunktur und die Nutzung von Medien wandelt sich. Vermittelt wird bei dieser Form kommerzialisierter Geschichte manchmal wissenschaftlich kontrolliert, manchmal didaktisch aufbereitet oder pädagogisch bemüht, doch immer versehen auch mit fiktionalen Elementen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Darstellungsformen für Kinder und auf der Analyse unterschiedlicher Medienformate. Welches sind deren spezifische Erzähl- und Darstellungsformen? Welches didaktische Potential lässt sich hier sinnvoll nutzen? Welche Problematiken in Bezug auf das Wirklichkeitsbewusstsein von Kindern können entstehen?
    • 14:00 - 15:30 Uhr
    • Das Seminar findet digital statt.
  • Basismodul: Konkretion (alte FPO) / Konkretion Geschichtskultur (neue FPO): Geschichte im Podcast (Erl.) (Wintersemester 2020/2021)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Ziel dieses Seminars ist es, ein zielgruppengerechtes Audio in mp3-Format zum ehemaligen KZ-Außenlanger Nürnberg-Süd und den Prozess der Erinnerung zu produzieren, der zur Vergegenwärtigung dieser Vergangenheit im Stadtbild führte. So wurden mittlerweile am historischen Ort Gedenkstelen aufgestellt, es folgte ein Publikation und geplant sind weitere Veranstaltungs- und Ausstellungsvorhaben der Initiatoren. Neben der fachwissenschaftlichen Beschäftigung mit der Geschichte des KZ-Systems am konkreten Beispiel dieses Nürnberger Außenlagers von Flossenbürg, in dem weibliche KZ-Häftlinge für die Firma Siemens Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion leisten mussten, steht die Diskussion um das didaktische Potential und die Analyse von podcasts zu historischen Themen im Zentrum sowie die Frage nach der Erinnerung an historische Ereignisse, nach den Trägern dieser Erinnerung, ihren Absichten und den gewählten Darstellungsformen. Neben dem Führen von Interviews mit ExpertInnen, dem Schneiden und dem Einbinden von Aussagen Überlebender, wird die historischen Narration, die den podcast trägt, von den Studierenden selbst eingesprochen. Die Technik zur Bearbeitung von Tonaufnahmen und professionellen Sprechunterricht für das Einsprechen werden ebenfalls Teil des Seminars sein. Aufnahmegeräte werden den Studierenden zur Verfügung gestellt. Der Besitz von Laptops oder PCs wird vorausgesetzt.
    • 14:00 - 16:00 Uhr
    • Das Seminar findet digital statt.
  • Vertiefungsmodul: Historische Sachkompetenz (alte und neue FPO): Unterrichtsprinzipien (Wintersemester 2020/2021)

    • Hauptseminar (HS), 2 SWS, Schein
    • Gegenwartsbezug, Multiperspektivität und Personifizierung sind unverzichtbare Unterrichtsprinzipien des Geschichtsunterrichts. Der Gegenwartsbezug als das Kernstück der Unterrichtsvorbereitung versteht Geschichte als eine Chance, ausgehend von einer Gegenwartsfrage über die Vergangenheit nachzudenken und sich dadurch in der Zeit zu orientieren. Dabei wird deutlich, dass zum einen unsere Gegenwart historisch gewachsen ist, zum zweiten die Vergangenheit stets durch Bewahrenswertes, Belastendes oder durch materielle Überbleibsel gegenwärtig ist und zum dritten Geschichte durch geschichtskulturelle Phänomene unseren Alltag durchdringt. Das Prinzip der Multiperspektivität ermöglicht es, historische Sachverhalte aus unterschiedlichen zeitgenössischen Perspektiven zu behandeln, den Konstruktcharakter von Geschichte durch das Prinzip der Kontroversität zu erkennen und sich dadurch eine eigene Meinung über die Vergangenheit bilden zu können (Pluralität). Mit dem Prinzip der Personifizierung kann – als Alternative zum Prinzip der Personalisierung – bestimmten gesellschaftlichen Gruppen durch ein gruppenspezifisches Verfahren „ein Gesicht verliehen" werden, um jeweils das Repräsentative hervorzuheben und um ihre Beteiligung an historischen Prozessen deutlich zu machen.
    • 15:45 - 17:15 Uhr
    • Das Seminar findet digital statt.
  • Vorbereitungstreffen Praktikum Bennewitz (Wintersemester 2020/2021)

    • Praktikum (PR), Schein
    • 09.11.2020, 8:00 - 12:00 Uhr, Seminarraum (50), Regensburger Straße 160, 90478 Nürnberg, Raum 01.010
  • Aufbaumodul: Seminar: Zentrale / Ausgewählte Fragestellungen (neue FPO): Gegenwartsbezug und Multiperspektivität - zwei zentrale Unterrichtsprinzipien im Geschichtsunterricht (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Gegenwartsbezug und Multiperspektivität sind zwei unverzichtbare Unterrichtsprinzipien des Geschichtsunterrichts. Der Gegenwartsbezug als das Kernstück der Unterrichtsvorbereitung versteht Geschichte als eine Chance, ausgehend von einer Gegenwartsfrage über die Vergangenheit nachzudenken und sich dadurch in der Zeit zu orientieren. Dabei wird deutlich, dass zum einen unsere Gegenwart historisch gewachsen ist, zum zweiten die Vergangenheit stets durch Bewahrenswertes, Belastendes oder durch materielle Überbleibsel gegenwärtig ist und zum dritten Geschichte durch geschichtskulturelle Phänomene unseren Alltag durchdringt. Das Prinzip der Multiperspektivität ermöglicht es, historische Sachverhalte aus unterschiedlichen zeitgenössischen Perspektiven zu behandeln, den Konstruktcharakter von Geschichte durch das Prinzip der Kontroversität zu erkennen und sich dadurch eine eigene Meinung über die Vergangenheit bilden zu können (Pluralität).
    • 14:00 - 16:00 Uhr,
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.