Lehrstuhlteam


Dr. Martina Switalski

Regensburger Str. 160
Nürnberg

Offizielle Sprechzeiten

Nach Vereinbarung

Die Sprechstunde findet nach vorheriger Anmeldung per E-Mail, martina.switalski@fau.de, statt.

Curriculum Vitae


Beruflicher Werdegang


universitäre Ausbildung:   Studium der Geschichte, der Germanistik und der Ethnologie an der Universität zu Köln
                                        1991- 1997/ Magister Artium 1997

theatrale Ausbildung:       Schauspielausbildung am Theater „Der Keller“ Köln 1992-1995, Zentrale Bühnen- und
                                        Filmprüfung 1995

Dissertation 2005:           „Landmüller und Industrialisierung. Fränkische Mühlen an der Schwabach“ bei
                                        Frau Prof. Doering-Manteuffel, Universität Augsburg 2000-2005

Staatsexamen 2005:        Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für Deutsch und Geschichte an der
                                        Universität Erlangen-Nürnberg  

Staatsexamen 2016:        für das Lehramt an Gymnasien für Sozialkunde an der Universität Erlangen-Nürnberg

Referentariat 2006-2008: Melanchthon-Gymnasium Nürnberg/ Zweites Staatsexamen

Studienrätin seit 2008      am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg für Deutsch und Geschichte und Sozialkunde

Oberstudienrätin              seit November 2018

Redaktion Jahrbuch          seit 2010

Stimmbildung                   seit 2014 für das Studienseminar

Abgeordente Lehrbeauftragte FAU: Lehrbeauftragte des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte der FAU Erlangen-
                                         Nürnberg (Prof. Charlotte Bühl-Gramer) im WS 2018/19 und SS 2019 und seit WS 2019/20
                                         als Abgeordnete Lehrbeauftragte 

 

Veröffentlichungen

Publikationen:

Zwischen Himmel und Hölle...Barockes Theater“ im Ausstellungsband „Von teutscher Not zu höfischer Pracht“ des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 1998.

„Barockes Theater im Rheinland“ im Ausstellungsband „Riß im Himmel. Rheinland unter Clemens August“ im Schloss Brühl 2000.

diverse Beiträge über Mühlen (Schleifmühle, Thalermühle, Melber) in: Friederich, Christoph/ Haller, Bertold Frhr. von/ Jakob, Andreas (Hg.): Erlanger Stadtlexikon, Nürnberg 2002, S. 505; S. 611 f., S. 698., S. 494.

„Landmüller und Industrialisierung. Sozialgeschichte fränkische Mühlen im 19. Jahrhundert“ Diss. Münster 2005.

„melas, weißt du, heißt schwarz. Melanchthon-Projektbuch“, Arbeitshilfe für den evangelischen Religionsunterricht an Gymnasien, Themenfolge 140, hrg. von Roland Deinzer, Erlangen 2010, S. 33-43.

„Zwischen Purim und Pogrom“ in: ERH. Landkreis Erlangen-Höchstadt. Im Herzen der Metropolregion Nürnberg, hrg. Landkreis ERH, Erlangen, 2012.

Shalom Forth. Jüdisches Dorfleben in Franken, Münster 2012.

Vom Verfolgten zum Fürsprecher. Hermann Kestens Engagement für verfolgte Schriftsteller beim Emergency Rescue Commitee“ in: Bauernfeind, Martina/ Metzger Hans-Peter (Hg): Menschenrechtsbuch Nürnberg, Nürnberg 2014, S. 173-179.

Shalom Melanchthon. Schicksale am Melanchthon-Gymnasium seit 1933, Nürnberg 2016. als Begleitbuch zur AUSSTELLUNG im Stadtarchiv Nürnberg „Schalom Melanchthon“ vom 9.11.2016 bis 21.1.2017

Martinus Sum. Norimberga in urbe oder Luther in Nürnberg, Schülerschrift zum Reformationsjubiläum, Nürnberg 2017.


Rezensionen:

VGffG 2013 über: Wolfgang Mück, Mühlen und Müller im Aischgrund und seinen Nachbartälern. Vom Werden und Vergehen einer fast verschwundenen Welt. (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Reihe IX: Darstellungen aus der fränkischen Geschichte, Bd. 56), Würzburg 2010.

Schwegler, Michaela: „Erschröckliches Wunderzeichen“ oder „natürliches Phänomenon“?
frühneuzeitliche Wunderzeichenberichte aus der Sicht der Wissenschaft, München 2002, in: Augsburger Volkskundliche Nachrichten 2002.

Andreas Jakob: „Die Nacht, in der die Judenaktion stattfand…“, in: Erlanger Nachrichten 9.11.11

 

 

Lehrveranstaltungen

  • Aufbaumodul: Seminar: Zentrale / Ausgewählte Fragestellungen (neue FPO): Wie unterrichten wir: Holocaust? (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Reichen der Geschichtsunterricht und ein Gedenkstättenbesuch aus, um Heranwachsende gegen neofaschistische oder antidemokratische Anfeindungen immun zu machen? Mit welchen Medien unterrichten wir „den Holocaust", um aufrechte Demokraten und tolerante Mitbürger/nnen zu bilden? Wir beziehen neben Quellen, Zeitzeugen, Biographien und historischer Photographie auch Fiktion, Lyrik, Musik und Theater zur Shoa in die praxisnahe Unterrichtssequenz mit ein. Jede/r Studierende (über)nimmt auf der Basis historischen Vorwissens einen Stundenentwurf und am didaktischen Diskurs teil.
    • 14:00 - 15:30 Uhr,
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.
  • Aufbaumodul: Geschichte unterrichten (alte FPO): Judentum und Antisemitismus im Geschichtsunterricht (Erl.) (Sommersemester 2020)

    • Proseminar (PS), 2 SWS, Schein
    • Die Fratze des Antisemitismus wird in unserer Gesellschaft salonfähiger, sei es als christlicher Antijudaismus, moderner und sekundärer oder israelbezogener Antisemitismus. Die Rufe nach der historischen Immunisierung gegen rechts immer lauter. Welchen Anteil kann der Geschichtsunterricht für Toleranz, Aufklärung und Demokratiefähigkeit leisten? Wie können wir den Geschichtsunterricht verbessern, indem wir nicht nur Inselwissen zum jüdischen Leben im Mittelalter und nach 1933 vermitteln, sondern auch die Zeit symbiotischen Zusammenlebens christlicher und jüdischer Deutscher? Zur Anschauung besuchen wir die Jüdischen Museen in Schnaittach und Fürth am 27.5. und 10.6.2020. Die Hausarbeiten spannen einen Bogen von assimilierten Biographien jüdischer Deutscher im 19. Jahrhundert bis hin zu neofaschistischen Gruppen der Gegenwart.
    • 14:00 - 16:00 Uhr,
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, dementsprechend besteht eine regelmäßige Teilnahmepflicht.
  • Aufbaumodul: Seminar: Zentrale / Ausgewählte Fragestellungen (neue FPO): Quellenanalyse zur zweiten Geschichte des Nationalsozialismus (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • Das Lesen und Interpretieren von Texten aller Art sind für die Geschichtswissenschaft und den Geschichtsunterricht von zentraler Bedeutung. Die Fähigkeit, mit historischen Texten umzugehen, stellt eine grundlegende Kompetenz dar und soll in der Vielfalt der Quellen bezüglich der Arisierung auch im Stadtarchiv vor Ort erfasst werden. Die von den Nationalsozialisten initiierte Enteignung, die so genannte „Arisierung" stellte einen der größten Besitzwechsel der neueren europäischen Geschichte dar. Raul Hilberg bezeichnete sie als integraler Bestandteil des Vernichtungsprozesses und betonte den Zusammenhang zwischen Bereicherung und Mitläufertum. Anhand lokaler Quellen arbeiten wir kritisch zum wirtschaftlichen Antisemitismus. Die Veranstaltung findet am 12. und 26. Mai 2020 im Stadtarchiv Nürnberg statt. Wir treffen uns an diesen Terminen um 14 Uhr am Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg.
    • 14:00 - 15:30 Uhr,
    • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.
  • GPG integrativ - Geschichtsdidaktik (Sommersemester 2020)

    • Seminar (SEM), 2 SWS, Schein
    • 15:45 - 17:15 Uhr,
    • Prüfungsleistung: Kurzreferat/Thesenpapier 3 ETCS

      Diese Veranstaltung ist ausschließlich für Studierende MS-Fächergruppe und Teil des Aufbaumoduls.

      Gleichzeitig muss die Vorlesung "Einführung in die Planung und Analyse des Geschichtsunterrichts" sowie eine Konkretion "Geschichte unterrichten" besucht werden.
      Das Aufbaumodul kann als GOP-Modul gewählt werden.